Liebe Freunde des runden Leders,
Am Sonntag war es soweit! Matinee, Wembley-Raserl, Traumwetter, eine volle Antares Arena – alles war angerichtet für den ersten Sieg im Jahre 2026!
Und der USV nutzte diese Gelegenheit: gegen die Bezirkshauptstädter vom SC Rathauskeller MELK gelang mit einem umkämpften 2:0 ein Befreiungsschlag nach zuvor 8 sieglosen Spielen im Gang.
Der USV begann gewohnt defensiv, aber kompakt und ließ so gut wie nichts zu, während man bereits nach fünf Minuten die große Möglichkeit auf das 1:0 hatte – nach einer schönen Kombination über einige Stationen scheiterte der Poganatz Niki Spindler aus kurzer Distanz am Melker Schlussmann. Aber seine Momente sollten noch kommen…
Weiterhin überließ man den Melkern aber den Ball und setzte immer wieder Nadelstiche; eine Taktik, die zum Erfolg führen sollte: Pogal war auf dem rechten Flügel erneut nicht zu halten, zog nach innen und wurde im Sechzehner regelwidrig zu Fall gebracht – Elfmeter!
Klemens Pesek ließ sich die Chance vom Punkt nicht entgehen und stellte auf 1:0. Wohl dem, der einen unangefochtenen Elferschützen hat (Zitat: Bf. Alexander Sauli, 1593). Eine zu diesem Zeitpunkt aufgrund des Ballbesitzverhältnisses vielleicht schmeichelhafte Führung, Chancen hatte man aber bislang die besseren gehabt.
Die Führung verteidigte man nun geschickt, und bis auf einen Edelroller kurz vor der Pause hatte der grün-weiße Handschuh Tobsi „Benedikt“ Tober herzlich wenig zu tun. So ging es mit einer knappen Führung in die Halbzeit, aus der man mit demselben Matchplan herauskam.
Wieder überließ man dem Gegner das Spielgerät, wieder ließ man aber nichts zu, bis auf einen Schuss ins Außennetz spielte sich alles im Mittelfeld ab. Einzig zwei Freistoßsituationen aus guter Position ließ man in Hälfte zwei zu, aus denen die Melker allerdings nichts Zählbares herausholten.
Anders der USV, der seine Stärke bei ruhenden Bällen wieder einmal zeigte: setzte der genesene Abwehrhüne Tučňák Jerabek in Halbzeit eins einen Corner noch knapp neben das Tor, machte man es in Halbzeit zwei besser. Einen etwas zu weit getretenen Eckball brachte man nochmal entscheidend zurück zu Muki Mesic, der einen Gegenspieler überdribbelte und den Ball scharf zur Mitte spielte. Die Melker Hintermannschaft konnte den Ball nicht entscheidend klären, und Niki Schindler krönte seine Leistung mit dem 2:0 aus kurzer Distanz. Bravo Pogal!
Nun ließ man sich die Butter nicht mehr vom Brot nehmen und spielte die Zeit geschickt von der Uhr. Nach rund 95 Minuten ertönte der erlösende Pfiff des Schiedsrichters; nach sechs langen Monaten konnte man endlich wieder drei Punkte einfahren.
Danke an Meinfussball für den Bericht und die Fotoserie!
https://www.noen.at/.../ergebnis-oed-zeillern-melk20-10...
Die U23 kämpfte gegen starke Alterskollegen lange gut an, und durch zwei Tore von der grün-weißen Legende Goal-Spaghetter Sallinger sowie einen Treffer von Max Affengruber führte man kurzzeitig sogar mit 3:2. Schlussendlich musste man sich aber bei brütender Hitze mit 3:5 geschlagen geben. Schade, Jungs, aber Kopf hoch!
Dies tat aber der guten Laune im Lager des USV keinen Abbruch: die Durststrecke hatte dem USV zugesetzt, auch aufgrund der vorangegangenen Ergebnisse in einer äußerst engen 2. LL West blickte man mit Sorge ans untere Ende der Tabelle. Balsam für die grün-weiße Seele also, dass man nun etwas entspannter in die kommenden Partien gehen kann. Die Hoffnung lebt auch, dass sich das Lazarett nun langsam, aber sicher wieder lichtet und man personell aus dem Vollen schöpfen kann.
Danke für die Übernahme der Matchpatronanz an die Malerei HAPRO aus Haidershofen! Danke auch an alle, die für die lautstarke Unterstützung von den Rängen sorgten und für eure Treue, wenn’s mal nicht so läuft! Nur der USV!
