USV Lehner Oed/Zeillern 2:4 SV Großweikersdorf/W.

Erstmals seit Oktober verliert der USV auf heimischer Anlage.

Liebe Freunde des runden Leders,

 

auch im vierten Spiel im Jahr 2026 konnte der USV nicht das erreichen, was alle, die es mit grün-weiß halten, schon wochenlang herbeisehnen: einen Sieg im neuen Jahr!

 

Im Spiel gegen den SV Blau-Weiß Großweikersdorf hielt der USV zwar mit der U23 seine weiße Weste und bekam im vierten Spiel in Folge kein Gegentor (!), leider gelingt auch das Tore schießen derzeit nur bedingt und so musste man sich mit einem 0:0 zufriedengeben. Ein Ergebnis, das das Chancenplus und die Überlegenheit unserer jungen Wilden nicht widerspiegelt! Schade drum!

 

Die von Verletzungen gebeutelte Kampfmannschaft musste im Vergleich zur Vorwoche zwei weitere Spieler vorgeben, diesmal standen Kapitän Rene Steinkogler und Henning Mayrhofer aufgrund von Muskelverletzungen nicht zur Verfügung. Die Personalnot in der Verteidigung machte sich bald bemerkbar, denn nach rund fünfzehn Minuten stand es bereits 0:2.

 

Dass der USV aber genug Qualität hat, um die Vielzahl von Ausfällen zu kompensieren, das zeigten die 25 Minuten vor und die 20 Minuten nach der Pause: anstatt auseinanderzufallen kämpfte man sich auf beeindruckende Art und Weise zurück, Dr. Matteo Mühlböck fand das Rezept zum Anschlusstreffer, bevor Klemens Pesek noch vor dem Pausentee nach einer Hereingabe von Valentyn Plutenko zum 2:2 vollendete. Bravo! 

 

Nach der Halbzeit war man weiterhin das aktivere Team, und vor allem Pogal Spindler spielte seine Gegenspieler ein ums andere Mal schwindlig; so auch rund um die Stundenmarke, als er von links nach innen zog und den Ball an die Stange setzte. Der Ball sprang wohl von der Hand eines Mitspielers wieder zu ihm, weswegen seinem darauffolgenden Treffer die Gültigkeit verwehrt wurde – ein Knackpunkt in einer Partie, in der der USV ein starkes Aufbäumen gezeigt hatte.

 

Leider grüßt wöchentlich das Murmeltier – einfache Fehler werden gnadenlos ausgenützt, und folgerichtig geriet der USV durch einen schwach verteidigten Eckball ins Hintertreffen: der Corner fand den Weg an Freund und Feind vorbei ins grün-weiße Tor und Herz. Mit dem Gegentreffer zum 2:4 musste der USV schließlich sämtliche Hoffnungen auf einen Punktgewinn begraben und verlor so erstmals seit Oktober ein Spiel auf heimischer Anlage.

 

Kopf hoch, Männer!